Zum Inhalt

Vergleiche

Tagesgeld oder Festgeld: Was ist besser?

Zuletzt aktualisiert: 15.09.2026 · 2 Min. Lesezeit

Tagesgeld und Festgeld sind beide sicher und einfach. Der entscheidende Unterschied ist die Flexibilität: Beim Tagesgeld kommen Sie jederzeit an Ihr Geld, beim Festgeld erst am Ende der Laufzeit – dafür steht der Zins von Anfang an fest.

Die Unterschiede auf einen Blick

Kriterium Tagesgeld Festgeld
Zins variabel, kann sich jederzeit ändern fest für die gesamte Laufzeit
Verfügbarkeit jederzeit erst am Ende der Laufzeit
Laufzeit keine meist 3 Monate bis 10 Jahre
Reaktion auf EZB-Entscheidungen Zins folgt dem Markt Zins bleibt bis Laufzeitende gleich
Geeignet für Notgroschen, Rücklagen Geld, das Sie sicher nicht vorher brauchen
Einlagensicherung bis 100.000 € bis 100.000 €

Wann Tagesgeld die bessere Wahl ist

  • Sie brauchen das Geld möglicherweise kurzfristig, etwa als Notgroschen für unerwartete Ausgaben.
  • Sie möchten auf bessere Angebote reagieren und das Konto jederzeit wechseln können.
  • Sie wollen einen Neukunden-Aktionszins mitnehmen, der zeitweise höher liegen kann als Festgeldzinsen.

Aktuell zahlt die beste Bank im Vergleich Neukunden 4,15 % (Bigbank).

Wann Festgeld die bessere Wahl ist

  • Sie wissen sicher, dass Sie das Geld für die Laufzeit nicht brauchen.
  • Sie wollen einen Zins für mehrere Jahre festschreiben und sich gegen sinkende Zinsen absichern.
  • Planungssicherheit ist Ihnen wichtiger als Flexibilität.

Umgekehrt gilt: Steigen die Zinsen während der Laufzeit, profitieren Sie beim Festgeld nicht davon.

Rechenbeispiel: 20.000 € für ein Jahr

Mit Beispielzinsen von 3,25 % (Tagesgeld) und 3,60 % (Festgeld), Freistellungsauftrag über 1.000 €:

Tagesgeld (3,25 %) Festgeld (3,60 %)
Zinsen im Jahr 650 € 720 €
Steuer 0 € (unter Freibetrag) 0 € (unter Freibetrag)
Verfügbarkeit jederzeit nach 12 Monaten

Der höhere Festgeldzins bringt hier 70 € mehr – dafür ist das Geld ein Jahr gebunden. Beim Tagesgeld kann sich der Zins in dieser Zeit allerdings auch ändern. Mit eigenen Werten rechnen Sie im Zinsrechner.

Beides kombinieren: die Festgeld-Treppe

Viele Sparer verbinden beide Anlageformen. Ein Teil bleibt als Reserve auf dem Tagesgeld, der Rest wird auf Festgeld mit unterschiedlichen Laufzeiten verteilt. So wird regelmäßig ein Betrag frei, der neu angelegt oder verwendet werden kann.

Beispiel für 50.000 €:

  • 10.000 € Tagesgeld als Notgroschen
  • 15.000 € Festgeld für 12 Monate
  • 15.000 € Festgeld für 24 Monate
  • 10.000 € Festgeld für 36 Monate

Beachten Sie bei mehreren Konten die Einlagensicherung je Bank – mehr dazu im Ratgeber Ist Tagesgeld sicher?.

FAQ

Häufige Fragen

Kann ich Festgeld vorzeitig kündigen?

In der Regel nicht. Einige Banken erlauben eine vorzeitige Auflösung gegen einen Zinsabschlag oder bieten Festgeld mit Kündigungsrecht an, zahlen dafür aber meist weniger Zinsen.

Bringt Festgeld immer mehr Zinsen als Tagesgeld?

Nein. Festgeld hat einen festen Zins für die Laufzeit, der oft etwas höher liegt als der Dauerzins beim Tagesgeld. Neukundenaktionen beim Tagesgeld können aber zeitweise höher sein als Festgeldzinsen.

Sind Tagesgeld und Festgeld gleich sicher?

Ja. Beide sind über die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € je Kunde und Bank geschützt – zusammen, nicht getrennt.

Aktuell höchster Neukundenzins im Vergleich

4,15 % bei Bigbank

4 Monate, danach 2,25 % – geprüft am 12.10.2026

Zum Vergleich

Weiterlesen

Passend dazu

Dieser Ratgeber wurde KI-gestützt erstellt, mit Quellen belegt und zuletzt am 15.09.2026 aktualisiert. Wie wir arbeiten, beschreibt die Methodik.